Smart Homes:
Smarte Technologie im Haushalt

„Alexa, mach’ das Licht an.“ Diesen Slogan kennt fast jeder. Digitale Assistenten in der eigenen Wohnung könnten in einigen Jahren selbstverständlich sein. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Mit viel Werbedruck starten die großen Anbieter wie Amazon, aber auch Traditionsunternehmen wie Bosch in den Markt und versuchen, den Erstkontakt mit dem Thema zu erleichtern. Mit Erfolg?

Wo wird smart gelebt?

Rund 11 Prozent der österreichischen Haushalte sind laut Einschätzung des Statista Digital Market Outlook so genannte Smart Homes. Damit sind hier Haushalte gemeint, in denen eine oder mehrere Smart-Home-Lösungen, z. B. aus den Bereichen „Vernetzung und Steuerung“, „Energy Management“ oder „Home Entertainment“, zum Einsatz kommen. Besonders gut vernetzt sind dänische (18,6 Prozent) und niederländische (16 Prozent) Haushalte. Bei den Franzosen ist der Smart-Home-Anteil dagegen mit 7,1 Prozent vergleichsweise niedrig.

Wer lebt gerne smart?

Neue smarte Technologien im Haushalt polarisieren. Nur ein Drittel sieht die Entwicklung wie die Möglichkeit der Fernsteuerung positiv. Der vielzitierte sich selbst füllende Kühlschrank ist nur für jeden fünften attraktiv, ergab eine Umfrage, die im Auftrag von ImmobilienScout24 in Österreich durchgeführt wurde. Die junge Generation (16- bis 29-Jährige) zeigt sich besonders aufgeschlossen, hier findet beinahe jeder Zweite die neuen Möglichkeiten toll. Erleichterungen im Alltag erwarten die Österreicher vor allem von der Fernsteuerung der Haushaltstechnologien – etwa der Steuerung der Heizung (67 Prozent), der Sicherheitssysteme (53 Prozent) sowie der Beleuchtung (41 Prozent). Knapp vier von zehn sehen Vorteile durch die Live-Überwachung des Hauses, rund ein Drittel der Befragten durch die Sprachsteuerung von Geräten wie der berühmten Alexa.

Bevor aus einem Zuhause ein „Smart Home“ wird, bedarf es jedoch einer gründlichen Planung, insbesondere wenn auch andere Geräte einbezogen werden.