Anlegen ist wie Skifahren

Bei klarer Sicht und bestens präparierten Pisten ist es leicht, ein guter Skifahrer zu sein. Ähnlich verhält es sich auch bei der Geldanlage: In einem anhaltenden Aufwärtstrend mit guten Konjunkturdaten ist es leicht, ein erfolgreicher Anleger zu sein. Leider sind die Bedingungen an den Kapitalmärkten nicht immer perfekt. Wer eine gute Figur machen will, muss die Technik verbessern – auf der Piste wie an der Börse.

Eine Aktienposition, auch bei gutem Timing, nur zu kaufen und zu halten (Buy and Hold), genügt derzeit nicht mehr. Vielmehr sollten sich Anleger mit Finanzinstrumenten beschäftigen, die auch in seitwärts tendierenden oder bei leicht fallenden Märkten Chancen auf eine ansprechende Rendite bieten.

Zertifikate sind besser als ihr Ruf

Zertifikate haben als Anlagealternative in den vergangenen Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen, obgleich sie bereits seit den 1990er Jahren zur Verfügung stehen. Das Volumen am österreichischen Zertifikatemarkt für Privatanleger betrug nach Angaben des Verbandes Zertifikate Forum Austria im November des vergangenen Jahres 13,6 Mrd. Euro. Seit Jahresbeginn kann damit ein ansehnlicher Anstieg von fast 7 Prozent verzeichnet werden. Der Markt setzt sich per Ende November 2018 zu 99 Prozent aus Anlage- und zu einem Prozent aus Hebelprodukten zusammen.

Allein dieses Verhältnis zwischen Anlage- und Hebelprodukten zeigt, dass Zertifikate – entgegen dem Vorurteil, sie seien einzig ein riskantes Spielfeld für Hasardeure – verstärkt bei der rendite- und risikooptimierten Anlage zum Einsatz kommen.

 

Für jeden Anlegertyp ist etwas dabei

Dem Anleger steht eine große Auswahl an Zertifikaten zur Verfügung. Allein an der Wiener Börse sind es rund 9.500 strukturierte Produkte. Über den Direkthandel der Hello bank! erweitert sich das Zertifikate-Universum noch einmal um ein Vielfaches. Der wichtigste Vorteil von Zertifikaten besteht darin, dass sie eine sehr genaue Feinjustierung des gewünschten Anlageprofils ermöglichen.

Welche Funktion das jeweilige Zertifikat dabei übernimmt, hängt vom jeweiligen Produkttyp ab. Die Klassifizierung der Produkttypen gemäß dem österreichischen Zertifikate-Verband bietet eine einfache und leicht verständliche Orientierung: Die Zertifikategruppen werden je nach Chancen-Risiko-Profil mit den Spielpositionen einer Fußballmannschaft verglichen. Der Kategorie „Defensive“ werden etwa Anlageprodukte mit Kapitalschutz zugeordnet. Im Bereich „Mittelfeld“ rangieren Anlageprodukte ohne Kapitalschutz wie etwa Discount-Zertifikate, und im „Sturm“ haben wir es mit Hebelprodukten zu tun.

 

Ruhig oder rasant: Risikobereitschaft entscheidet

Es geht gemächlich los: Anlageprodukte sind grundsätzlich für Investmentstrategien mit tendenziell mittel- bis langfristiger Orientierung geeignet. Sie haben ein ähnliches oder sogar geringeres Risiko als der zugrunde liegende Basiswert. Zu Anlageprodukten mit Kapitalschutz zählen Kapitalschutz-Zertifikate und strukturierte Anleihen. Oftmals stellen diese Produkte den ersten Schritt weg vom klassischen Festgeld und hin zu einer renditeorientierten Aktienanlage dar. Zu Anlageprodukten ohne Kapitalschutz zählen Bonus-Zertifikate, Index-/Partizipations-Zertifikate, Aktienanleihen, Discount-Zertifikate, Express-Zertifikate, Outperformance-Zertifikate und Bonitätsabhängige Schuldverschreibungen.

Deutlich schneller ist man mit den Hebelprodukten unterwegs: Sie ermöglichen es, schon mit geringem Einsatz überproportional an den Kursbewegungen des Basiswertes zu partizipieren. Ihr Einsatz ist eher kurzfristig und kann von wenigen Stunden (intraday) bis hin zu Tagen oder Wochen reichen. Hebelprodukte sind nur für risikofreudige Anleger geeignet, da auch bei geringer gegenläufiger Kursentwicklung des Basiswertes ein Totalverlust des Investments möglich ist. Zu den Hebelprodukten ohne Knock-Out zählen Optionsscheine oder Faktor-Zertifikate. Zu den Hebelprodukten mit Knock-Out zählen Hebelzertifikate wie etwa Turbos oder Mini-Futures. Wer ein Zertifikat erwirbt, kauft immer ein börsennotiertes Wertpapier, dessen eigener Preis aus den Kursen anderer Vermögenswerte abgeleitet wird. Dies können Börsenindizes, Aktien oder auch Rohstoffe und Anleihen sein. Der Kauf erfolgt über die Börse oder auch außerbörslich (Direkthandel) und kann einmalig abgewickelt werden, oder auch regelmäßig in einem Investmentsparplan.

 

Disclaimer / Marketingmitteilung: Alle Angaben dienen nur der Unterstützung Ihrer selbstständigen Anlageentscheidung und stellen keine Empfehlung der Hello bank! dar. Die dargestellten Produktinformationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Maßgeblich sind allein die Anlage-/Emissionsbedingungen gem. den gesetzlichen Verkaufsunterlagen, die Sie auf der Website der Anlagegesellschaft (z.B. Emittent, Kapitalanlagegesellschaft, Beteiligungsgesellschaft) einsehen bzw. ausdrucken können oder in Schriftform bei der Anlagegesellschaft erhalten. Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt sorgfältig, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.

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