Mind the Gap – der Pensionslücke entgegentreten

„Mit 66 Jahren – da fängt das Leben an…“ – der berühmte Liedtext, den Udo Jürgens in den Siebzigerjahren veröffentlichte, hat auch heute noch Gültigkeit. Wer träumt nicht davon, nach einem langen und teils anstrengenden Arbeitsleben mit Beginn der Pension endlich Zeit für die schönen Dinge des Lebens zu haben? Doch leider sind viele dieser Dinge mit Geld verbunden – und genau hier liegt das Problem. Die monatlichen Zahlungen der staatlichen Pensionsversicherung reichen häufig nicht einmal, um den gewohnten Lebensstandard beizubehalten, geschweige Extra-Wünsche zu finanzieren. Wer im Alter möglichst wenige Einbußen haben möchte, sollte daher rechtzeitig privat vorsorgen.

Private Vorsorge für mehr Freude im Alter

Laut der Pensionsversicherungsanstalt betrug 2018 die durchschnittliche Pension über alle Pensionsarten hinweg 1.158 Euro pro Monat – nicht gerade üppig. Wer nicht privat vorsorgt, wird im Alter wohl oder übel den Gürtel enger schnallen müssen. Viele Österreicherinnen und Österreicher sind sich ihrer Situation durchaus bewusst. So rechnen sie laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Spectra nach ihrer subjektiven Einschätzung mit einer monatlichen Pensionslücke von durchschnittlich 771 Euro.

Aufgrund der demografischen Entwicklung sowie der andauernden Niedrigzinsphase dürfte sich die Problematik in den nächsten Jahren voraussichtlich noch verschärfen. Das Thema private Altersvorsorge sollte daher nicht auf die lange Bank geschoben werden. In einem ersten Schritt gilt es, den eigenen Bedarf realistisch einzuschätzen. Hierfür werden die Lebenshaltungskosten sowie mögliche Ausgaben, z.B. für Pflege und Altersheim, den voraussichtlichen Einnahmen aus staatlichen Pensionszahlungen und anderen Einkommen gegenübergestellt. Um die so ermittelte Pensionslücke zu schließen, gibt es verschiedene Vorsorgelösungen. Neben beispielsweise einer freiwilligen Höherversicherung oder den Klassikern Lebensversicherung und Bausparer – welche im aktuellen Zinsumfeld deutlich an Attraktivität eingebüßt haben – sind vor allem die Möglichkeiten, welche die Kapitalmärkte bieten, attraktiv.

Mit Investmentplänen die Pensionslücke verkleinern

Mit Hilfe von Sparplänen kann mit geringen regelmäßigen Beträgen investiert und somit im Laufe der Jahre ein beträchtliches Vermögen aufgebaut werden. Neben dem klassischen Fonds bieten sich auch andere Anlageprodukte zum langfristigen Vermögensaufbau an. Je nach Anlageschwerpunkt sowie dem individuellen Chance-Risiko-Verhältnis des Anlegers können auch Zertifikate, Aktien, ETFs (Exchange Traded Funds sind börsengehandelte Indexfonds) oder ETCs (Exchange Traded Commodities sind börsengehandelte Wertpapiere, die Anlegern Investitionen in Rohstoffe ermöglichen) die richtige Wahl sein. Aber nicht nur in der Produktauswahl ist maximale Flexibilität möglich. In der Regel kann ein Sparplan in unterschiedlichen Intervallen und Zeitpunkten bespart oder auch geändert und ausgesetzt werden.

Die Hello bank! bietet ihren Kunden verschiedene interessante Investmentpläne an – von Fonds über ETFs hin zu Aktien dürfte nahezu jeder Anleger ein geeignetes Produkt bei uns finden.

Bitte beachten Sie

Chancen:

  • minimale Kosten (40% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag)
  • keine Depotgebühr für Fonds
  • vom Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt*) profitieren

Risiken:

  • Kurs- und Zinsrisiko
  • Bonitäts- und Liquiditätsrisiko
  • Währungsrisiko

*Cost-Average-Effekt: Bei der Veranlagung in Investmentpläne werden bei hohen Kursen weniger Fondsanteile und bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile gekauft – dadurch ergibt sich langfristig ein günstiger Durchschnittspreis. Bei stark steigenden Kursen und/oder geringen Kursschwankungen kann die Performance durch diesen Effekt niedriger ausfallen als bei einer Einmalveranlagung.